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Hitlers Kriegskurs, Appeasement und die "Maikri...
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Am Wochenende des 21./22. Mai 1938 spitzte sich die seit dem „Anschluss“ Österreichs schwelende Sudetenkrise plötzlich zu und führte Europa bis an den Rand des Krieges. Gerüchte über deutsche Angriffsabsichten deuteten auf einen neuerlichen Überraschungscoup Hitlers hin. Die tschechoslowakische Regierung verfügte eine Teilmobilmachung ihrer Streitkräfte, und 48 Stunden lang beherrschte Kriegspanik die Szenerie. Eine formelle Warnung Londons an die Reichsregierung hatte dabei die Außenwirkung eines britischen Ultimatums an die Adresse Hitlers. Die befürchtete deutsche Aktion blieb aber aus. Die Lage entspannte sich so plötzlich, wie die Krise begonnen hatte. Als „Wochenendkrise“ bzw. „Maikrise“ gingen diese turbulenten Tage in die Geschichtsbücher ein. Viele Zusammenhänge des Krisenwochenendes sind allerdings nach wie vor unklar. Vor allem die mysteriösen Hintergründe trugen dazu bei, dass die „Wochenendkrise“ eines der letzten großen Rätsel der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges blieb.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.09.2020
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Weltkriegsbraut
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Nach dem welterschütternden Zweiten Weltkrieg kamen viele Ehepaare nach der Rückkehr der Männer von der Front nicht mehr mit ihrem Alltag zurecht und trennten sich. 22jährig und seit zweieinhalb Jahren durch den Krieg von ihrem Ehemann getrennt, beschloss Erna Paula Müller im April 1945 all das niederzuschreiben, was sie in dieser Zeit erlebte und empfand. Die Briefe an ihren Mann berichten aus ihrem Leben vom Zeitpunkt der Trennung 1943 bis zur Nachricht seines Todes 1946. Alleingelassen und auf sich gestellt musste sie mit durchgreifenden Veränderungen in ihrem Leben zurechtkommen. Aus dem Schulmädchen, das während des 2. Weltkriegs geheiratet hatte, wurde in den Jahren der Prüfung, der Bewährung und des Überlebenskampfes eine junge, selbstbewusste Frau mit eigenen Anschauungen und Zielen. Die Briefe an die Adresse ihres Mannes sollten ihm diese Entwicklung bei seiner Rückkehr verständlich machen. Nie von ihm gelesen, legen sie heute Zeugnis davon ab, welche Anforderungen die Kriegsjahre an die Betroffenen gestellt haben, wie sich die Wirklichkeit des Krieges und der frühen Nachkriegszeit dargestellt hat und wie versucht wurde das Leben in einer nicht selbst gewählten Realität zu gestalten. Um die Authentizität zu wahren habe ich keine gravierenden Eingriffe in die vor weit mehr als einem halben Jahrhundert entstandenen Texte vorgenommen, sondern nur Erklärungen hinzugefügt, um sie für andere Leser verständlich zu machen. Aus ihrer heutigen Perspektive beurteilt die bei Erscheinen des Buches über 90jährige viele Erlebnisse und historische Ereignisse anders. Trotzdem habe ich es vorgezogen, ihre damalige Sichtweise unverändert zur Verfügung zu stellen. Noch lebende Zeitzeugen aus den Tagen und Jahren des 2. Weltkriegs mögen ihre Erlebnisse mit ihren eigenen Erinnerungen vergleichen. Für jüngere Generationen können und sollen diese Aufzeichnungen einen Beitrag leisten, sich eine eigene Meinung zu den damaligen Verhältnissen zu bilden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.09.2020
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Weltkriegsbraut
8,99 € *
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Nach dem welterschütternden Zweiten Weltkrieg kamen viele Ehepaare nach der Rückkehr der Männer von der Front nicht mehr mit ihrem Alltag zurecht und trennten sich. 22jährig und seit zweieinhalb Jahren durch den Krieg von ihrem Ehemann getrennt, beschloss Erna Paula Müller im April 1945 all das niederzuschreiben, was sie in dieser Zeit erlebte und empfand. Die Briefe an ihren Mann berichten aus ihrem Leben vom Zeitpunkt der Trennung 1943 bis zur Nachricht seines Todes 1946. Alleingelassen und auf sich gestellt musste sie mit durchgreifenden Veränderungen in ihrem Leben zurechtkommen. Aus dem Schulmädchen, das während des 2. Weltkriegs geheiratet hatte, wurde in den Jahren der Prüfung, der Bewährung und des Überlebenskampfes eine junge, selbstbewusste Frau mit eigenen Anschauungen und Zielen. Die Briefe an die Adresse ihres Mannes sollten ihm diese Entwicklung bei seiner Rückkehr verständlich machen. Nie von ihm gelesen, legen sie heute Zeugnis davon ab, welche Anforderungen die Kriegsjahre an die Betroffenen gestellt haben, wie sich die Wirklichkeit des Krieges und der frühen Nachkriegszeit dargestellt hat und wie versucht wurde das Leben in einer nicht selbst gewählten Realität zu gestalten. Um die Authentizität zu wahren habe ich keine gravierenden Eingriffe in die vor weit mehr als einem halben Jahrhundert entstandenen Texte vorgenommen, sondern nur Erklärungen hinzugefügt, um sie für andere Leser verständlich zu machen. Aus ihrer heutigen Perspektive beurteilt die bei Erscheinen des Buches über 90jährige viele Erlebnisse und historische Ereignisse anders. Trotzdem habe ich es vorgezogen, ihre damalige Sichtweise unverändert zur Verfügung zu stellen. Noch lebende Zeitzeugen aus den Tagen und Jahren des 2. Weltkriegs mögen ihre Erlebnisse mit ihren eigenen Erinnerungen vergleichen. Für jüngere Generationen können und sollen diese Aufzeichnungen einen Beitrag leisten, sich eine eigene Meinung zu den damaligen Verhältnissen zu bilden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.09.2020
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